dena-Analyse zur Energieeinsparung durch Wohnungslüftung

Wer ein Woh­nungslüf­tungssys­tem mit Wärmerück­gewin­nung ein­set­zt, kann viel Energie sparen und damit die Heizkosten senken. Laut der dena-Analyse „Woh­nungslüf­tungssys­teme mit Wärmerück­gewin­nung“ lässt sich damit der Enden­ergiebe­darf eines Wohnge­bäudes – im Ver­gle­ich zur auss­chließlichen Fen­ster­lüf­tung – um 19 bis 27 Prozent reduzieren.

Gle­ichzeit­ig leis­ten die Sys­teme einen wichti­gen Beitrag zum Kli­maschutz. Je nach Szenario kön­nen sie laut der Studie die CO2-Emis­sio­nen um bis zu 2,3 Mil­lio­nen Ton­nen im Jahr 2045 ver­ringern, das entspricht rund zwei Prozent der gesamten Treib­haus­gase­mis­sio­nen des Gebäudesektors.

Auch wirtschaftlich ergeben sich Vorteile: Die Studie weist auf sink­ende Betrieb­skosten und eine höhere Energieef­fizienz hin. Darüber hin­aus unter­stützen Lüf­tungssys­teme mit Wärmerück­gewin­nung den effizien­ten Betrieb von Wärmepumpen, indem sie die Hei­zlast von Gebäu­den reduzieren.

Zudem hebt die Analyse die Bedeu­tung der Woh­nungslüf­tung für Gesund­heit und Leben­squal­ität her­vor. Weil hierzu­lande die meis­ten Men­schen rund 90 Prozent ihrer Zeit in Innen­räu­men ver­brin­gen, ist eine gute Raumk­li­maqual­ität wichtig. Sie unter­stützt ein­er­seits die Leis­tungs­fähigkeit und schützt ander­er­seits die Bausub­stanz vor Feucht­eschä­den – und damit wiederum die Gesund­heit der Menschen.

Die dena-Analyse zeigt: Woh­nungslüf­tung mit Wärmerück­gewin­nung verbindet Energieef­fizienz, Kli­maschutz und gesun­des Wohnen. Poli­tis­che Hand­lungsempfehlun­gen zur dena-Studie ste­hen hier zum Download.